Big Five

Für uns Flusspferde ist es eigentlich unvorstellbar:

Warum gehören wir Flusspferde nicht zu den Big Five?

Interessant waren für die Großwildjäger der Kolonialzeit, die diesen Begriff geprägt haben, offenbar nur die Tiere Afrikas, die mit Elfenbein, Horn und Fell auch vorzeigbare Trophäen erjagen ließen: der Elefant, das Nashorn, der Büffel, der Löwe und der Leopard. Das hat uns leider nicht davor geschützt, dass wir in weiten Teilen Afrikas bereits ausgerottet sind. Deshalb: Big Six oder Big Seven (in Allianz mit den Giraffen) wäre keine Alternative.

Doch lasst es euch gesagt sein: Keine Foto-Safari ohne Flusspferd!
(Von Safaris anderer Art bitten wir euch ohnehin Abstand zu nehmen).

 

 

 

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Und es gibt uns überall!

Laon Westfassade
Kathedrale von Laon, Westfassade – Foto: Ch. W.

Das hat mich umgehauen!

Ein Flusspferd als Wasserspeier an einer gotischen Kathedrale?

ein schöner Traum! Leider behauptet der Mensch, der das Foto geschossen hat (und er muss es wissen, er ist ein versierter Kunsthistoriker seines Zeichens), die Skulptur sei wohl eher aus der Zeit von Viollet-le-Duc, also doch eher 19. Jh. – schade aber auch! Denn sonst werden wir Flusspferde im Mittelalter wenn nicht als Monster (nun ja, hier im Grunde auch), dann eben einfach als ‚Pferde im Wasser‘ dargestellt (ts, ts).

Trauer um Karl-Wilhelm: Der Flusspferdhimmel

War auf Tauchstation und hab es deshalb erst jetzt erfahren:
Karl-Wilhelm ist tot. Wie traurig!

Und da stellt sich die Frage, ob wir Flusspferde, wenn wir tot sind, auch in den Himmel kommen. Als atheistischer Anarchist müsste ich natürlich sagen, dass nach dem Tod einfach Schluss ist. Aber es wäre schon eine tröstliche Vorstellung zu glauben, dass Flusspferde nach ihrem Tod in eine Art Flusspferdhimmel kommen. Nur müsste der natürlich eigentlich aus einem großen Wasseerbassin bestehen, in dem wir nach Herzenslust plantschen können, noch besser wäre es, der Flusspferdhimmel würde die Gestalt eines breiten Flusses haben.  In diesem Sinne, lieber Karl-Wilhelm, wünsche ich Dir viel Spaß im

Flusspferdhimmelparadiesfluss.

Herdengefühle

Ich lebe wirklich gern in meiner Ersatz-Herde mit der Kaiserin und ihrem Mann, aber manchmal packt mich doch das Heimweh – vor allem, wenn man Bilder aus der Heimat bekommt:

Herde – Foto: Hassan M.

Flusspferde
sind die einzigen Philosophen,
die in der Herde

Geborgenheit

finden.

Von moderner Sklaverei

Während einer Diskussion über moderne Sklaverei hat heute doch der Mann meiner Kaiserin allen Ernstes behauptet, ich sei ein Sklave. Dazu sei gesagt:

Nein, ich bin kein Sklave.
Ich bin Stofftier.
Das ist noch viel schlimmer.